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Schulbesuchstag am 9. November

Für Demokratie eintreten

„In diesen Zeiten vielfältiger Krisen haben junge Menschen viele Fragen. Der Nahost-Konflikt, Antisemitismus auf unseren Straßen, der Krieg gegen die Ukraine, der Klimawandel, die Migration – über all diese Themen wollen Jugendliche diskutieren“, so die SPD-Landtagsabgeordnete Astrid Schmitt zu ihren Schulbesuchen anlässlich des diesjährigen Schulbesuchstag am 09. November. „Vor allem wollen sie mit ihren Ansichten, Sorgen und Anliegen auch von den Politikerinnen und Politikern gehört werden.“

In diesem Jahr war Astrid Schmitt bei diesem bundesweit einmaligen Projekt zu Gast bei der BBS Vulkaneifel und dem Hubertus-Rader-Förderzentrum in Gerolstein sowie bei der Drei.Maare-Realschule plus in Daun.

Ausgangs- und Bezugspunkt der Gespräche zum 9. November, vielleicht dem Schicksalstag der Deutschen, war wieder die unterschiedliche Bedeutung dieses besonderen Datums in der deutschen Geschichte. Astrid Schmitt: „Ein Datum, welches sowohl an glückliche als auch tragische Momente unserer Historie erinnert. Es ist immer wieder ungemein wichtig, dass wir mit den Schülerinnen und Schülern über die historischen Ereignisse, aber damit verbunden auch über unsere demokratischen Grundwerte sprechen.“

„Angesichts von demokratie­feindlichen, rechtsextremistischen und antisemitischen Bewegungen auch in unserer heutigen Gesellschaft, stehen aktuell das Erinnern und das Eintreten für unsere Demokratie mehr denn je im Vordergrund“, so Astrid Schmitt. „Wir müssen ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Demokratie keineswegs selbstverständlich ist und jeder etwas zu ihrem Gelingen beitragen kann. Ich freue mich sehr, dass ich in den Gesprächen erleben konnte, dass die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen und Schulformen dies begriffen und sich klar positioniert haben.“

Darüber hinaus werde durch die Besuche in den Schulen die parlamentarische Demokratie für die Kinder und Jugendlichen greifbarer und nahbarer. „„Ich freue mich auch, dass die engagierten Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schüler ermutigen, an der politischen Entscheidungsfindung teilzunehmen und sich einzubringen, denn unsere Demokratie und unsere Gesellschaft sind darauf angewiesen“, so Schmitt.